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Lucrezia Borgia

Jenny-Ellen Riemann, Fabio Rocchio,

teAtrum VII

»Lucrezia Borgia«

von Victor Hugo; übersetzt von Georg Büchner 1835

Samstag, 4.1.14-20:00 16/11/8
Sonntag, 5.1.14-20:00 16/11/8
Dauer 90 Min. mit Pause

Georg Büchner und Victor Hugo haben sich bei dem Thema »Tragik des Bösen« vor allem für die unheimliche Giftmischerin Lucrezia Borgia interessiert, die sich - gemein und gefährlich - in ihrem eigenen Spinnennetz verfängt, alles ihr Wichtige zerstört und daran selbst zugrunde geht. Die Handlung folgt der klassischen Tragödie: egal, was man tut, die Katastrophe ist unausweichlich. Dass aber Lucrezia, eine selbstbewusste und emanziperte Frau, Opfer von Rufmord und Intrigen war, weder Mörderin noch Ränkeschmiedin, hat sich bis heute nicht herumgesprochen. So zeigt das Stück auch, dass ein zerstörter Ruf und böse Gerüchte sich auf ewig halten...

Das Stück hatte im November bei uns Premiere und wird nun noch einmal aufgenommen.

»Das Spiel beginnt im Foyer, wo Lucrezias Vertrauter Gubetta (Eric Lenke: vital, nuanciert, kraftvoll) in grauem Pelzmantel und fünf Darsteller [...] als Adelsclique auftreten [...]. Riemann und Lenke sowie Fabio Rocchio als Lucrezias Sohn, Sabrina Czink als dessen Geliebte, Matthias Hock als fürstlicher Gatte Lucrezias und andere liefern eine sehr ordentliche 'Lucrezia Borgia' ab, ohne die Borja (der spanische Name der Familie) als 'bruja' (Hexe) zu denunzieren.« (Marcus Hladek, FNP)

Mit: Eric Lenke (Gubetta), Fabio Rocchio (Gennaro), Günter Eggerstedt (Jeppo), Jenny-Ellen Riemann (Lucrezia), Matthias Hock (Alphons), Nicole Klein (Maffio), Nora Kühnlein (Gräfin Negroni), Sabrina Czink (Fiametta), Tobias Sütterlin (Oloferno)
Regie: Sascha Weipert

Karten: Voll 16,00 Euro
Karten: Erm. 11,00 Euro
Karten: Schüler 8,00 Euro

Jenny-Ellen Riemann, Eric Lenke Lucrezia Borgia