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Der Gott des Gemetzels

Theatercompagnie Tagträumer

»Der Gott des Gemetzels«

von Yasmina Reza

Donnerstag, 3.12.09 20.00 Eur 15/11
Freitag,    4.12.09 20.00 Eur 15/11
Donnerstag, 14.01.10 20.00 Eur 15/11
Freitag,    15.01.10 20.00 Eur 15/11
Samstag,    16.01.10 20.00 Eur 15/11
Sonntag,    17.01.10 20.00 Eur 15/11
Dauer:ca. 90 Minuten

Zwei Elfjährige prügeln sich im Park, der eine verliert dabei zwei Zähne. Unter aufgeklärten Leuten, wie es die Eltern der Kontrahenten sind, spricht man so etwas gemeinsam durch und einigt sich. Ein friedfertiger Austausch beginnt, über Zivilisation, Gewalt und Grenzen der Verantwortlichkeit. Daraus wird dann ein Elternabend mit furiosem Verlauf, in dem die dünne Haut bürgerlicher Kultiviertheit erst sichtbar wird und dann platzt. Vier Erwachsene geraten aus der Fassung. Und auf dem Schlachtfeld dieser Komödie versinkt dann nicht nur ein Handy in der Tulpenvase...

Mit diabolischem Humor spießt Yasmina Reza in ihrem jüngsten Stück unsere bürgerliche Gesellschaft auf und legt auf unterhaltsame Weise die Abgründe unter der dünnen Schicht von Kultiviertheit offen.

»Yasmina Rezas Stücke handeln unterhaltsam und nachdenklich, nie sentimental oder selbstgefällig, von den ältesten Passionen, erzählen von den Komödien des Verstandes und der Politik der Gefühle: auf jener nie endenden Reise von Menschen aufeinander zu, aneinander vorbei.« (Peter Becker, theater heute)

Die neue Produktion (inzwischen das 22. Stück) der »Theatercompagnie Tagträumer« kam bei uns Ende Oktober heraus und wird nun noch einmal im Dezember und Januar gespielt werden.

»Brendel folgt Rezas Stück mit einem guten Gespür für Rythmus und Pointen, für das Bemühen der Paare, Konversation aufrecht zu erhalten...« (FNP)

»Es wird viel geredet, gestritten, schwadroniert, die Konflikte entladen sich immer wieder und mit viel Witz. ... Und dann kommt er mit aller Kraft zum Vorschein: der Gott des Gemetzels.« (FR)

Regie: Veronika Brendel
Véronique Houillé: Ingeburg Amode
Michel Houillé: Armin Hauser
Annette Reille: Petra Gomes
Alain Reille: Hans-Peter Schupp
Fotos: Sabine Lippert