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Fasanerie

Fasanerie
Ausstellung

Juliane Kilb

»Fasanerie«

Ölgemälde

Dienstag, 27.11.12 20.00 frei
Einführende Worte von Klaus Lomnitzer

Juliane Kilb, 1988 in Frankfurt geboren, widmet sich in ihrer Malerei auserwählten Tieren wie Kaninchen, Huhn und Fasan. So lautet der Titel ihrer ersten großen Einzelausstellung »Fasanerie«. Dabei bildet das lebende 'Tiermodell', das sie auf Tierschauen und in Kleintierzuchtanlagen - als Geburtsstätten neuer züchterischer Ergebnisse - sucht und mittels Digitalfotografie festhält nur den Ausgangspunkt. Denn die digitalen Bildwiedergaben elektronischer Geräte sind dann die eigentliche Vorlage ihrer künstlerischen Arbeit, der Malerei.

Mittels digitaler Bildmöglichkeiten wird von einem Tier ein ganzes Konglomerat von Bildern hergestellt. Jedes Bild kann für sich stehen, fügt sich jedoch in die Gruppe von Bildern und verschwimmt dort zu einem großen Gesamtbild. Es bleibt die Frage welches Bild am Ende in unseren Erinnerungen als 'der Fasan' stehen bleibt. Oder verschwindet eine konkrete Vorstellung davon in der Menge der Bilder? Fragen, denen man auch im Alltag medialer Bilderwelten immer wieder begegnet.

In ihrer Reihe »Fasanerie«, bestehend aus Ölbildern, die 2012 entstanden sind, begegnet ein monströs schauender Vogel einem, der in Farbe und Form eher der Mutation eines Fasans gleicht.

Juliane Kilb studiert seit 2008 an der Goethe Universität in Frankfurt Kunstpädagogik bei Michael Jäger und Klaus Lomnitzer. Ab 2013 beginnt sie ein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf.

Die Ausstellung ist geöffnet Mo. - Fr. von 14.00 bis 18.00 Uhr und zu den Theaterveranstaltungen bis 12. Januar 2013.