Banner

Zlateh die Geiß - Online




diGiTal

theater herzstück

»Zlateh die Geiß - Online«

nach einer Fabel von Isaac Bashevis Singer

Sonntag, 28.02.21, 15:15 frei
Filmpremiere verschoben auf Mittwoch 10. März - für Kinder ab 4 Jahren; Video Dauer 10 Minuten

Da immer noch keine Präsenzveranstaltung möglich ist, muss die für November 20 geplante Premiere erneut verschoben werden. Wir haben nun einige Szenen im Theater aufgenommen und dazu Interviews mit den beteiligten Künstlern eingeblendet. Wir hoffen, unserem Publikum damit auch eine Anregung für einen späteren Theaterbesuch zu geben. Spätestens im nächsten Herbst-Winter soll das Stück auch für Kindergärten und Schulen, sofern es die Lage erlaubt, angeboten werden. Der online Film wird noch bis Ende März auf unserer Homepage abrufbar sein.

Ruben der Pelzhändler weiß sich nicht mehr zu helfen. Um mit seiner Familie das jüdische Chanukka-Lichterfest zu feiern braucht er Kerzen, Mehl für die Pfannekuchen und Geschenke für die Kinder. Doch da der Winter zu mild ist, kann er keine Pelze verkaufen und hat kein Geld mehr - so ein Schlamassel! Da entschließt er sich, seinen Sohn Aaron mit Zlateh der Geiß in die Stadt zu schicken. Acht Gulden will der Metzger zahlen. Doch auf dem Weg werden der Junge und die Ziege von einem gewaltigen Schneesturm überrascht und geraten in eine scheinbar ausweglose Situation. Zum Glück sind Zlatehs Humor wie auch ihre Geduld unverwüstlich. Und singen kann die Gute sogar auch!

Eine winterliche Geschichte über Licht im Dunkeln, Vertrauen und Zuneigung

»Ihr merkt schon, ich nehm das Leben wie es kommt
und kommts mal anders, nehm ich's promt
wie's anders kommt
eine rechte Ziege, so wie ich
die ist nun mal nicht zimperlich
Mäh!«
Schalom. Oh, ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt. Gestatten, Zlateh mein Name. Hausziege. 12 Jahre alt, aber noch gut in Schuss.

Nach einer Fabel des Literaturnobelpreis-Trägers Isaac Bashevis Singer.

Schauspiel und Musik: Helga Liewald und Bernhard Staudt
Textbuch und Regie: Achim Weimer
Fotos und Video: Nina Paul

B. Staudt , H. Liewald