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Die Vögel

Die Vögel

Premiere

Ensemble 9. November (E9N)

»Die Vögel«

Eine komische Theater-Oper

Mittwoch,   31.10.12 - 20:00 Eur 15/11
Donnerstag, 01.11.12 - 20:00 Eur 15/11
Freitag,    02.11.12 - 20:00 Eur 15/11
Mittwoch,   07.11.12 - 20:00 Eur 15/11
Donnerstag, 08.11.12 - 20:00 Eur 15/11
Freitag,    09.11.12 - 20:00 Eur 15/11
Samstag,    10.11.12 - 20:00 Eur 15/11
Freitag,    14.12.12 - 20:00 Eur 15/11
Samstag,    15.12.12 - 20:00 Eur 15/11

»Die Vögel« ist eine komische Theater-Oper des E9N .

Weshalb die VÖGEL ?

Nicht weil sie die Menschen angreifen, wie bei Hitchcock im Film oder weil sie, wie bei Aristophanes, das Leben der antiken Städter in einer Komödie karikieren und obendrein auch noch nützlich sind, indem sie Insekten vertilgen, sondern weil sie schweigen. Jüngst titelte eine Zeitungsnotiz: »Viele Feldvögel in Europa verstummen.« Wem fehlt das Singen der Singvögel oder das Wandern der Wanderdrosseln? Dringlicher, wie eine andere Zeitungsnotiz bemerkt, scheint es, sich um Kaufkraft und Arbeitslosigkeit zu kümmern statt um das Verschwinden kleiner Vögel und der Eisbären.

Trotz alledem fehlen auch dem »Ensemble 9. November« die kleinen Vögel, von denen ja schon eine Bibelnotiz spricht, wenn es da heißt : »Seht die Vögel unter dem Himmel, sie bauen nicht, sie ernten nicht, und der Herr ernährt sie doch.« Aber »die Sense rauscht und der Mensch begehrt die ganze Welt«.

Das »Ensemble 9. November« antwortet darauf mit der »komischen Theater - Oper die Vögel«. Als Gesamtkünstler des Naturschönen sind sie gewissermaßen in der Kunst unsere kongenialen Kollegen. Fliegende polyphone Skulpturen, Architekten von hängenden Gärten und Bauten, Choreographen chorischen Flugs und flatternder Pirouetten, Landschaftsgärtner und Gesangskünder der Jahreszeiten, Splitter aufblitzenden Farbenscheins, Texte zwitschernde Dramaturgen und verliebte Sänger der Lieder verliebter Poeten. Die Bühne eine Landschaft sich wandelnder Orte, wandernd Violoncello , Saxophon, Klarinette, ein Mezzosopran - Gesangsmotive, Vokalisen, Geräusche, Texte - verliebt, traurig, komisch, schrecklich. Dies alles verleiht der Luft Schwingen in den Gestaltmetamorphosen eines darstellenden Schauspiels, das mit seinen Objektspielzeugen choreographische Räume, Atmosphären , Handlungen aufgehen und verschwinden lässt. Im Spielzeug selbst spielen Popnieten, Kabel-binder, Textil und Metall mit der Phantasie kleinteiliger Gestalterinnerungen eines Sammlers an Wegrändern.

Das Ganze der komischen Theater - Oper besteht aus den Stationen: 1. Vogelpartitur 2. Das Schreckliche 3. Vogelküche 4. Landschaft/Jahreszeiten 5. Vogelgeschichten 6. Nachtigall Und jeder hat nun wieder seinen eigenen Vogel, auch Du !

Darsteller: Simone Greiß, Janine Karthaus, Damazo Mendez
Musik: Stefan Völker (Klarinette, Saxophon), Bernhard Zapp (Violoncello), Gabriele Zimmermann (Mezzosopran)
Regie / Dramaturgie: Wilfried Fiebig
Bühne / Objekte/ Kostüme: Wilfried Fiebig
Licht: Johannes Schmidt
Fotos / Bühne: Sabine Lippert