Banner

Dance Performance

Premiere

A.comP.any and Guests

»Dance Performance«

Zeitgenössischer Tanz in 5 verschiedenen Handschriften

Donnerstag, 22.10.09 20.00 Eur 15/11
Freitag,    23.10.09 20.00 Eur 15/11
Samstag,    24.10.09 20.00 Eur 15/11
Dauer:ca. 90 Minuten

A.comP.any ist eine Plattform für Lehrer der tanzszene Frankfurt, für professionelle Tanzschaffende aus der freien Szene und für Tanzstudenten, um mit eigenen Arbeiten gemeinsam ein abendfüllendes Programm zu gestalten. Andrea Popp, die Leiterin der tanzszene hat das 10-jährige Jubiläum ihrer Schule zum Anlass genommen, um diese Kompanie zu gründen. In diesem ersten Programm gibt es Zeitgenössischen Tanz in 5 verschiedenen Handschriften:

»Handbags«

Tochter sein, das ist gar schwer, doch Mutter sein noch viel mehr ... Teenies schwelgen in ihrer ersten Liebe, vergießen Tränen darüber, freuen sich auf die nächste Party, streiten sich mit ihrer besten Freundin ... Dass es der Mutter mal genauso ergangen ist - unvorstellbar... - Choreographie: Andrea Popp, Tanzszene

»Nearly«

Das Stück beschäftigt sich mit Nähe. Was bedeutet es, Nähe zu zulassen und was passiert, wenn Sie uns einengt, wie finden wir die Balance und wo ist die Grenze zur Abhängigkeit...? - Tanz und Choreographie: Tanja Brechmann und Ole Driever

»SELIN´ANCOR«

Das Tanz-Musikduo, inspiriert von Jean Paul`s literarischem Fragment »Selina«, taucht in die romantische Vorstellungswelt einer allumspannenden Weltseele und ihr in Visionen, ekstatischen Zuständen und hypnotischen Kräften sichtbares Wirken ein. Der Musiker tritt der Tänzerin entgegen, wie der Magnetiseur seinem Medium; Bewegung und Klang, Tanz und Musik, Mann und Frau begeben sich in ein wechselseitiges Macht- und Abhängigkeitsverhältnis. - Choreografie / Tanz : Evelin Stadler Musik / Steirische Harmonika : Herbert Pixner

»Déjà-vu - take two« verwendet Audio/Video Material der Installation "Déjà vu - take one", vom April 2009 in Dresden. Déjà vu bedeutet in der Bewegungssprache Stillstand. Das Geglaubt-Erlebte wird im Modernen Tanz zur Realität. Der Moderne Tanz gerät zur Klassik, bei der Bewegungen des Lebens, die tatsächlichen Begebenheiten und Gefühle im immer gleichen Bewegungsrepertoire wiedergegeben werden. Die Unterschiede, mit denen Choreographen ihre Inszenierungen angehen, täuschen nur über den tatsächlichen Zustand des modernen Tanzes hinweg. Siehe den Klassischen Tanz. Für den Produzenten Harry Schulz bewegt sich der moderne Tanz genau in dieselbe Richtung. "Déjà vu - take two" ist ein Spiegel, auch ein Kaleidoskop, das Bewegung auf den/ihren Ursprung reduziert und dadurch - auch - ein (wieder) Erkennen ermöglicht. - Produziert von Harry Schulz Koproduktion: FriedrichstadtZentral Tanztheater

»Chairability«

Ein Stuhl besteht aus einer Sitzfläche, Beinen und einer Lehne. Stühle können stehen, liegen, kippen, rutschen Stühle können in einer Reihe stehen, in einer Ecke, in einem Kreis, können abgestellt, getragen, geschoben werden ... Chairability. - Choreographie: Paula Rosolen, Karola Schaar, Andrea Popp, Tanzszene

Choreografien: Tanja Brechmann, Ole Driever, Andrea Popp, Paula Rosolen, Karola Schaar, Harry Schulz, Evelin Stadler
Lichtdesign: Harry Schulz
Video: Harry Schulz
Ton: Sven Popp
Fotos: Gift Y. Amlumyong