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Hessisch-Sächsische Kabarettbegegnung

Michael Quast Tom Pauls

Hessisch-Sächsische Literaturtage 2009

Tom Pauls und Michael Quast

»Hessisch-Sächsische Kabarettbegegnung«

und Abschlussempfang

Samstag, 12.9.09 20.00 Eur 15/12

Zum Abschluss der »Hessisch-Sächsischen Literaturtage 2009« darf man sich auf eine Begegnung der kabarettistischen Art freuen: mit Tom Pauls und Michael Quast teilen sich zwei Schauspieler und Komödianten die Bühne, die ihr jeweiliges Bundesland ebenso ernsthaft wie humorvoll zu repräsentieren wissen.

Tom Pauls, Jahrgang 1959, lebt in Dresden. Er arbeitet als Schauspieler und Kabarettist, unter anderem in der »Komödie Dresden« und der Staatsoperette Dresden sowie im Fernsehen. Er singt, musiziert, schauspielert und scherzt auf unverwechselbare Art - das Multitalent zählt zu den besten Komödianten im Freistaat Sachsen. 1982 hob er mit Peter Kube und Jürgen Haase das »Zwinger-Trio« aus der Taufe. Mit Ilse Bähnert hat er ein sächsisches Urgestein geschaffen, das zur Kultfigur avanciert ist. Zusammen mit Uwe Steimle strapazierte das Duo Ilse Bähnert und Günter Zieschong die Lachmuskeln der Fernsehzuschauer. Den Namen Ilse Bähnert trägt seit 2007 auch Tom Pauls Stiftung zur Pflege und Bewahrung der sächsischen Sprache und Kultur. Außerdem war Tom Pauls mehrfach Partner von Diether Krebs in großen Unterhaltungsshows, spielte die Titelrolle in der MDR-Comedy-Reihe »Die Politesse« und sorgte von 2004 bis 2006 als Hausmeister Ottmar Wolf in der erfolgreichen ARD-Serie »In aller Freundschaft« für Trubel.

Michael Quast wurde 1959 in Heidelberg geboren, studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart und eroberte sich sein Publikum als vielseitiger Komödiant, Solokabarettist und Operettenregisseur. Er kann auf Engagements am Düsseldorfer Kom(m)ödchen, am Staatstheater Stuttgart, an den Hamburger Kammerspielen und in seiner Wahlheimat Frankfurt am Main am Schauspiel und an der Oper zurückblicken. Dazu kommen verschiedenste Kabarett-Solo-Programme, die sich immer wieder auf literarische Vorlagen von Goethe, Schiller, E.T.A. Hoffmann und anderen beziehen. So legte er im Goethejahr 1999 zusammen mit Philipp Mosetter den Abend »Goethe: Faust I« vor, in dem das deutsche Nationalepos als Humorbuch ersten Ranges präsentiert wurde. Im Schillerjahr 2005 folgte in gleicher Besetzung »Schiller - Verrat, Verrat und hinten scheint die Sonne« bei den Schillertagen am Nationaltheater Mannheim. An diesem Abend darf man sich unter anderem auf Quasts Vortrag von hessischen und Frankfurter Autoren, auch in der Mundart, freuen.

Diese Kabarettbegegnung ist die Abschlussveranstaltung der von der Literaturgesellschaft Hessen e.V. (LIT) und dem Verband deutscher Schriftsteller (VS) - Landesverband Hessen - in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Frankfurt durchgeführten Hessisch-Sächsischen Literaturtage 2009 vom 9.-12. September unter dem Motto »Von Sachsen nach Hessen - Einheitserfahrungen« .

Mit: Tom Pauls und Michael Quast