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Drei Männer, Küche, Bad

male babes

Frankfurt Premiere

male babes

»Drei Männer, Küche, Bad«

Chanson-Boyband

Sonntag, 8.02.09 20.00 Eur 15/12

Manchmal mündet die Sehnsucht nach der großen weiten Welt in einer heißen Badewanne voller Schaum ... In den Chansons der »Male Babes« geht es nicht nur um den Traum von der perfekten Lebenskonstellation, sondern auch um Flugbegleitung, Unterwäsche und die drei besten Badezusätze der Welt. Spannungen sind da unvermeidlich, denn was für den einen den Höhepunkt der Gefühle darstellt, bedeutet für den anderen einen Albtraum.

Martin Heim besingt die Schönheit von Napfkuchen, Müllmännern und Botanophilie. In seinen Nachdichtungen bewährter Songs von Charles Aznavour, Sezen Aksu oder Amy Winehouse sowie nigelnagelneuen Eigenkompositionen balanciert er stets mit einem Bein über dem Abgrund, während er mit dem anderen auf das frisch gefettete Kuchenblech seiner Männer-WG tapst. Unkonventionell begleitet von Gitarre, Kontrabass und Satzgesang - es lebe die Vielseitigkeit!.

Ein Programm zwischen wohltuender Enge und grenzenloser Freiheit mit Martin Heim (Gesang), Roshan Rainer Scheurenbrand (Gitarre) und Gregor Schwellenbach (Kontrabass).

»... insgesamt präsentieren sich die Male Babes im BKA-Theater von ihrer Schokoladenseite und zeigen das, was sie am besten können: Sie veralbern Herzschmerz-Kitsch mit selbstironischem Augenzwinkern, ohne die tiefen, echten Gefühle der Lächerlichkeit preiszugeben. ... Die Male Babes werden ihrem Namen nicht nur in den pointierten Conférencen, sondern in zuweilen bissigen Songs gerecht. Aber natürlich machen sie in traditioneller Boygroup-Manier auch vor großen Emotionen nicht Halt und durchstreifen alle Wohlfühlgenres von Salsa bis Pop.« (Berliner Morgenpost)

»Heiß her geht es zu unterm Dach des BKA-Theaters. Wenn die Male Babes eindeutig zweideutige Töne anschlagen, gibt es unter dem überwiegend männlichen Publikum kein Halten mehr: Ob Sänger Martin Heim zu ulkigen Samba-Rhythmen mit dramatischen Gesten seinen Tanzlehrer anschmachtet oder mit schrägem Gesang versucht, seinem Liebeskummer Ausdruck zu verleihen - es dreht sich bei »Drei Männer, Küche, Bad«, wie der Titel unschwer erahnen lässt, doch letztlich immer wieder um das gemeinsame WG-Leben in Köln-Kalk. Besonders in der Badewanne ereilten ihn kreative Momente, erzählt Sänger Martin Heim augenzwinkernd.« (Der Tagesspiegel)

Gesang: Martin Heim
Gitarre: Roshan Rainer Scheurenbrand
Kontrabass: Gregor Schwellenbach