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Onkel Vanja

Premiere

TRT - Le Théâtre des Rêves Têtus

»Onkel Vanja«

von Anton Cechov

Freitag, 30.11.07 -19:00 15/10
Samstag, 1.12.07 - 19:00 15/10
Sonntag, 2.12.07 - 19:00 15/10

Ein Landgut. Dort leben Sonja, ihr Onkel Vanja und die alte Njanja. Sie verwalten das Gut für den in der Stadt lebenden Professor Serebrjakov, Sonjas Vater.

Als der Professor mit seiner zweiten Frau Elena auf das Landgut zieht, treffen zwei grundverschiedene Lebenssysteme aufeinander. In dieser neuen Situation, in der die beiden Systeme sich grundsätzlich in Frage stellen, wird auch jeder einzelne mit seiner Vergangenheit und seinem Lebensentwurf konfrontiert, mit dem Leben, das man geführt hat und mit dem Tod, der kommen muss. Hier beginnt das Stück.

Diesen spannungsreichen Prozess der Neugestaltung von Beziehungen und der Suche nach dem eigenen Platz in der Welt stellen die Protagonisten des TRT durch ausgeklügelte Raumgestaltungen und der Darstellung mit Masken, die mit lebenden Personen konfrontiert werden, auch bildhaft dar. So wird selbst der Text zu einem sinnlich erfahrbaren Erlebnis.

Das TRT wurde im März 2003 von den Autoren und Schauspielern Thomas Hupfer und Nicolas Marchand in Salzburg gegründet. Vorangegangen war eine erste freie Arbeit im Sommer 2002. Seither finden sich die in anderen festen Zusammenhängen arbeitenden Beteiligten immer dann zusammen, wenn Neugierde und Lust auf eine gemeinsame freie Produktion sie dazu treiben. Dabei vermeiden sie Traditionen und Wiederholungen erreichter Erfolge und lassen sich auf keine Arbeitsweise und auf keinen Stil festlegen. Seit ihrem Bestehen kann die erfolgreiche Gruppe auf Einladungen, Produktionsanfragen und Prämien (Prämie des österreichischen Bundeskanzleramtes für herausragende kulturelle Leistungen) zurückblicken. In Frankfurt stellen sie sich nun erstmals mit einer Tschechow-Inszenierung vor.

Regie: Thomas Hupfer
Darsteller und Maskenspieler: Nicola Gründel, Klaus Huhle, Georg Mitterstieler