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Die letzte Mohikanerin

Ulrich Michael Heissig

Irmgard Knef

»Die letzte Mohikanerin«

Donnerstag, 20.9.07 20:00 Eur 13/10
Freitag,    21.9.07 20:00 Eur 13/10

Die Renten sind nicht sicher, die Ich-AG entpuppt sich als Flop, und der Lack ist ab. Kollegen und Freunde sind verstorben - ja selbst der Fabrikant ihrer falschen Wimpern weilt nicht mehr unter den Lebenden....

Für Irmgard Knef kein Grund zu Depressionen und endgültigem Rückzug. Kurz vor ihrem 80sten Geburtstag denkt die »jahrelang verleugnete« Schwester Irmgard Knef nicht ans Aufhören. Ganz im Gegenteil: Ungebrochen steht sie auf der Bühne und greift als engagierte Vertreterin des »alten« Europa erneut zum Mikrophon.

Nach »Ich, Irmgard Knef« und »Schwesterseelenallein« - beides Erfolgssstücke auch bei uns in Frankfurt - ist »Die letzte Mohikanerin« das dritte Soloprogramm des Berliner Autors, Schauspielers und Sängers Ulrich Michael Heissig. Nach dem erfolgreichen Debüt des neuen Programms bei uns im Januar letzten Jahres präsentieren wir es nun zum zweiten Mal.

Für die Kreation der kongenialen, verblüffend authentisch wirkenden Kunstfigur der Irmgard Knef, die in ihren unglaublichen Geschichten, Anekdoten, ihren glaubhaften Stellungnahmen und Zeitzeugenaussagen einen geschärft-feinsinnigen und ironisch-süffisanten Humor an den Tag legt, wurde Heissig mit dem Deutschen Kabarettpreis (Sonderpreis 2004) ausgezeichnet.

»Ein Triumph für Irmgard Knef!« (Berliner Morgenpost)

»Dabei ist es die Kunst von Heissig, die im Kern durchaus ernst zu nehmenden Existenzsorgen durch seine lakonischen, mit allerlei Wortspielereien, Assoziationen und Querverweisen garnierten Liedtexte und Moderationen beinahe unmerklich ins Absurde zu übersteuern, ohne ihnen dabei das emotionale Potential zu rauben. ... Heissigs Melancholie ist nicht sentimental, sie ist deutlich gebrochen und dennoch in jeder Sekunde des Abends präsent. Der herzerfrischende Spott der alten Dame auf eine Welt, die ihr längst nichts mehr anhaben kann.« (Kieler Nachrichten)

»Für alle, die Irmgard Knef noch nie live erlebt haben, sei sicherheitshalber festgehalten: Mit billiger Travestie oder spöttischer Parodie hat diese Figur nichts zu tun. Sie ist vielmehr der schillernde Mittelpunkt einer nostalgischen Hommage mit Großmutterwitz. Ein erstaunliches Kleinkunstwerk: zart moussierendes Amüsement für gehobenste Ansprüche.« (Peter Blau, kabarett.at 25.11.05)

Von und mit: Ulrich M. Heissig
Regie: Thomas Engel

Ulrich Michael Heissig