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Death Songs

Denis Fischer

Denis Fischer

»Death Songs«

Samstag, 13.01.07 20:00 Eur 13/10

Der Tod ist ein Dandy und schickt uns einen Botschafter, wie er von zarterer Eindringlichkeit nicht sein könnte: Denis Fischer scheut weder Tod noch Teufel, wenn er Songs wie Willi de Villes "Heaven stood still" oder Tim Currys hinreißend herzzerreißende Ballade "Something Short of Paradise" interpretiert. Fischer, der übrigens der jüngere Bruder von Tim Fischer ist, begnügt sich aber nicht mit den Todessehnsüchten und -ängsten seiner berühmten Kollegen; selbst ein begnadeter Musiker und Texter, stammt mindestens ein Viertel seiner "Death Songs" musikalisch wie textlich aus der eigenen Feder.

Mit seiner Stimme, deren beeindruckender Kraft und Sanftheit er mühelos hysterische oder kratzige Untertöne beimischen kann, trifft Fischer das Herz des Zuhörers so unmittelbar und intensiv, dass seine Worte in den Adern kreisen und der erhöhte Puls sich willig dem Rhythmus anpasst. Carsten Sauer an Flügel und Elektronik positioniert den Abend zwischen Himmelbett und Höllenfeuer - auch in den Momenten, in denen die Freude an der Gratwanderung zum Kitsch aufblitzt oder man sich heimlich über Gevatter Tod lustig macht. Ein magischer Abend, den man sich für die Ewigkeit wünscht.

»...und man denkt sich: Das Kind von Nick Cave und Edith Piaf müsste wohl Denis Fischer heißen!«, (Dresdner Neueste Nachrichten)

Denis Fischer stand schon mit 18 auf der Bühne und war sechs Jahre lang als freier Schauspieler, Stückautor, Regisseur und Komponist am Jungen Theater Bremen tätig. Seit seinem Umzug nach Berlin hat er erst mit seinem 'Juhnke-Abend', dann mit den melancholischen 'Death Songs' und inzwischen auch mit einem dritten Programm nur aus eigenen Liedern auf sich aufmerksam gemacht. Nun ist er das erste Mal in Frankfurt bei uns zu erleben.

Flügel und Elektronik: Carsten Sauer

Denis Fischer