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Sequentinen

Freies TanzTheater Frankfurt

Neufassung

Freies TanzTheater Frankfurt

»Sequentinen«

Donnerstag, 27.4.06 - 20:00 Eur 13/10
Freitag,    28.4.06 - 20:00 Eur 13/10
Samstag,    29.4.06 - 20:00 Eur 13/10

Was geschieht, wenn ein Mensch einem anderen aus einer Beengung heraushilft? Ist es wirklich Hilfe zur Befreiung? Oder bildet sich eine neue Abhängigkeit? Warum verstecken sich Menschen, wenn sie einander begegnen? Sind Masken, Brillen, Verkleidungen nur Requisiten des Trugs oder notwendige Sicherheitsvorkehrungen für ein vorsichtiges Öffnen? Und die profanen Dinge, mit denen wir uns abschleppen? Sind sie Klötze am Bein und Hemmschuhe im Kopf? Oder ermöglicht erst die Auseinandersetzung mit ihnen eine neue, realitätsbezogene Libertinage jenseits der märchenhaften Schimäre idealistischer Freiheit?

Das Stück hatte ursprünglich zum 20jährigen Bühnenjubiläum Ende 2004 Premiere. Das Freie Tanztheater Frankfurt zeigt jetzt eine erweiterte, abendfüllende Neufassung seiner Produktion »Sequentinen« als Wiederaufnahme. Über die damalige Premiere schrieb die Presse:

»In Sequentinen geht es um zwischenmenschliche Beziehungen, Individualität und Abhängigkeiten. So schwer wie die Fragen klingen, ist das Stück allerdings nicht geworden, der Humor scheint immer wieder durch.« (FAZ) »... leicht ist das Fortkommen in 'Sequentinen' freilich nicht... ein Weg voller Rückschläge und Bewegungen, die im Keim schon die Gegenbewegung in sich tragen.« (Strandgut) »Sich verändern und sich treu bleiben: Das ist keine geringe Leistung.« (FR) »Wer die Entwicklung des Freien TanzTheaters Frankfurt über die Jahre hinweg verfolgt hat, wird bemerken, dass viele Bilder haften geblieben sind. Gegenwärtig wird auch, dass Thiele sich nicht festgefahren hat.« (OP)

Auch in der Neuaufnahme spielen die Objekte der Frankfurter Künstlerin Dominique Chapuis wieder eine Rolle. Mit ihren Kunstkörpern wird so umgegangen, »dass keinewegs dabei ausgemacht ist, wer Subjekt und wer Objekt ist.« (Strandgut)

Mit: Celine Bräunig, Christine Bürkle, Ricardo Pereira, Michael Rieth
Objekte: Dominique Chapuis
Inszenierung: Marie-Luise Thiele
Fotos: Sabine Brunk

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