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Carmina Burana

Szeged Contemporary Dance Company

Im Rahmen der Kulturtage der Europäischen Zentralbank 2005: »Ungarn«

Szeged Contemporary Dance Company

»Carmina Burana«

Dienstag, 22.11.05 20.00 Eur 13/10

Im Rahmen der Kulturtage der Europäischen Zentralbank, die diesmal Ungarn zum Schwerpunkt hat, kommt zu uns die Szeged Contemporary Dance Company aus Szeged mit ihrer Tanzproduktion »Carmina Burana«.

In »Carmina Burana« entführt Tamás Juronics die Zuschauer in eine ferne archaische Gesellschaft. Die Menschen ergeben sich in ihr Schicksal, gelenkt von ihren Instinkten und kontrolliert von ihren Ängsten. Doch nicht nur Mühsal und Dumpfheit bestimmen ihr Dasein. So findet ein Mädchen Momente des Glücks. Das Mädchen entdeckt die Schönheit und Kraft der Natur, schöpft aus dem ewigen Kreislauf der Natur Hoffnung auf ein Morgen. Auch die Liebe lässt sie an ein anderes Leben glauben. Durch das Erleben von Freude, Glück, Liebe in ihrem angstvollen Dasein lernen die Menschen der Gemeinschaft mehr über sich selbst, ihr Schicksal und ihre Möglichkeiten: ihre Menschlichkeit. Aber die Schicksalsgöttin Fortuna ist eitel und grausam, sie kümmert sich nicht um die Schönheit des Augenblicks, so müssen die Menschen lernen auch mit Tod und Verlust umzugehen, ohne daran zu verzweifeln.

Das Szeged Ballett wurde 1987 vom ungarischen Choreographen Zoltan Imre gegründet mit dem Ziel, moderne Tanztechniken und theatrale Ausdrucksweisen zu verbinden. Seit 1993 leiten Andras Pataki und Tamás Juronics das Ensemble, das zu einer der führenden zeitgenössischen Tanzcompagnien Ungarns zählt. Das Repertoire des Ensembles besteht aus Arbeiten renommierter ausländischer Choreographen und den Werken des künstlerischen Leiters der Compagnie Tamás Juronics.

Juronics setzt mit seinen Choreographien die künstlerischen Impulse. Seine charakteristische Handschrift mischt das Erbe der Tradition mit zeitgenössischer Abstraktion, verbindet akrobatische Bewegungen mit dem Vokabular des zeitgenössischen Tanzes und Tanztheaters. Dabei setzt er in seinen Arbeiten auf abwechslungsreiche, rasante Bewegungsabläufe, starke Theaterbilder und die Virtuosität der Tänzer.

»Es war einfach großartig.« (Dance Art)

»Grandios getanztes Glück!« (Weser Kurier)

Musik: Carl Orff
Choreographie: Tamás Juronics
Kostüme/Bühnenbild: Zsuzsa Molnár

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