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Europa Metamorphosen

Ensemble 9. November Ensemble 9. November

Ensemble 9. November

»Europa Metamorphosen«

Ein Kunstfest

Donnerstag, 27.10.05 20:00 Eur 13/10
Freitag,    28.10.05 20:00 Eur 13/10
Samstag,    29.10.05 20:00 Eur 13/10

Das Ensemble 9. November lädt ein, das europäische Metamorphosenkörnchen zu suchen, die Welt zu schöpfen, mitzuziehen mit dem Welttheater, über Meere zu segeln, Penelope auf der Suche nach Odysseus zu begegnen, Orpheus und Eurydice im bezaubernden Wald anzutreffen, abzustürzen mit Ikarus, Eselsohren zu tragen mit Midas, Sonnen und Schatten der Liebe zu erleben, aufzubrechen zu Freiheit, Tod und Verderben als Phänomene der französischen Revolution: »Le coq est mort«, der Hahn ist tot und auch der König. Weitere Stationen: Der Krieg geht an die Börse, dick, fett und dumm. Wittgenstein über die Gnade der Arbeit im großen Krieg vor Krakau. Fließbandgefühle. Durch Neid und Gerücht auf dem Bettelbriefweg armer Dichter. Künstler ans letzte Ziel, zum feisten Barock.

Europa ist ein Kulturthema, ist Kulturstoff. Verfolgen Sie die Entstehung und den Wandel Europas von der antiken Mythologie bis hin zum gemeinsamen Industriekultur-kontinent. Erleben Sie Europäische Kulturgeschichte mit allen ihren Künsten, mit ihrem barocken Reichtum an Metamorphosen, an tragischen bis heiteren, frühen bis modernen Themen. Die Autonomie der am Gesamtkunstwerk beteiligten Künste respektierend, entwickelt sich ein phantasievolles Ganzes, das mit seinem Ereignis- und Festcharakter durch Form und Fülle an die barocke «Masque« erinnert. Schauspiel wird zur »Angewandten Kunst«. Die Inszenierung verwendet eigens für das Projekt komponierte Musik, die live gespielt wird.

Das Gallus Theater ist einer von mehreren Schauplätzen im Rhein-Main-Gebiet, die sich im Lauf des Septembers und Oktobers an den »Europa Metamorphosen« in Kooperation beteiligen und dadurch auch die länderübergreifende »Kulturinitiative Rhein-Main« fördern.

»Wieso es Ihnen (Fiebig/Körte) wieder so beseligend glückt? Es liegt wohl an der Feinabstimmung, dem Spiel mit dem Raum, dem Verhältnis zwischen Selbstwiederholung und Abwandlung. Die acht Darsteller in ihren einfarbigen Kostümen bilden chromatisch ein Prisma des weißen Lichts - und glänzen auch als Schauspieler.« (FNP)

»Das musikalische Element stellte sich rasch als Herzstück des Ganzen heraus. Das Orchester wirkte wie ein Kraftwerk. Hier fand die Konzentration immer ein positives Ziel..«(FR)

Mit: Raija Siikavirta, Katrin Schyns, Verena Hirschmann, Renate Wicke, Armin Drogat, Thomas Heidenreich, Fernando Fernandez
Komposition/musikal. Leitung: Bastian Fiebig
Musiker: J. Dittrich, J. Biehl, J. Mühlhaus, E. Seitz, B. Fiebig, C. Janz, A. Rux, G. Zimmermann, R. Wicke
Kostüme und Objekte: Dr. Wilfried Fiebig
Choreographie: Thomas Langkau
Schauspielregie: Helen Körte
Gesamtinszenierung des Projekts, Textbearbeitung: Dr. Wilfried Fiebig

Ensemble 9. November Ensemble 9. November