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matrix kafka schiller oder ich

Theater Primadonna / Schwerer Held

Premiere

Theater Primadonna / Schwerer Held

»matrix kafka schiller oder ich«

Facts und fiction

Donnerstag, 8.9.05 20.00 Eur 13/10
Freitag,    9.9.05 20.00 Eur 13/10
Samstag,    10.9.05 20.00 Eur 13/10
Sonntag,    11.9.05 20.00 Eur 13/10

Leben oder gelebt werden? Die moderne Sciencefiction-Industrie stellt diese Frage ihren Konsumenten gern. Wieviel Macht hat die von Menschen geschaffene künstliche Intelligenz über den Menschen? Löscht sie seine Fähigkeit, seinen Willen zur Freiheit aus? Ist der Rebell auch nur eine vorgegebene Spielvariante in der Matrix?

In seinem neuen Stück, das nun bei uns zur Uraufführung kommt, verbindet Wolfgang Spielvogel heutige Schiencefiction-Vorstellungen mit den Realitätserfahrungen Franz Kafkas und dem Freiheitspathos Friedrich Schillers. Schon Kafkas Figuren scheinen hilflos anonymen Mächten ausgeliefert, während Schillers Helden zwischen Fremd- und Selbtbestimmung sich noch entscheiden dürfen. Kafkas Helden wollen eins sein mit der Macht. Doch indem sie sich der Macht unterwerfen, machen sie die grausame Erfahrung, dass da nichts ist außer ihrer Unterwerfung; die Macht ist virtuell, sie existiert nur durch Unterwerfung.

»matrix kafka schiller oder ich« (Facts und fiction) ist die konsequente Fortentwicklung von »Der Verbrecher aus verlorener Ehre«, einer Gemeinschaftsproduktion von Theater Primadonna/Schwerer Held mit schauspielfrankfurt und Theater Willy Praml in der vergangenen Spielzeit.

Mit: Patricia Leinhos, Manuela Koschwitz und Christof M. Fleischer
Bühnenbild und Kostüme: Sabine Eilers
Konzept und Regie: Wolfgang Spielvogel

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