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Gedenken an das KZ Katzbach

Adlerwerke 

Förderverein Gedenkstätte KZ Katzbach

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Montag, 24.3.21 - 19:00 frei Vorbestell

In Frankfurt gab es in den letzten Kriegsmonaten ein KZ-Außenlager. Dieses Lager hatte die höchste Todesrate aller Fabrikkommandos des koordinierenden KZ Natzweiler. 1600 Häftlinge wurden in das KZ eingeliefert, 528 starben vor Ort und wurden in einem Massengrab auf dem Hauptfriedhof verscharrt, 245 todkranke Häftlinge wurden wegen Arbeitsunfähigkeit abgeschoben, etwa 530 Todkranke und Marschunfähige wurden mit dem Zug nach Bergen Belsen evakuiert.

Am 24. März 1945 erfolgte die endgültige Räumung des KZ-Außenlagers, das den Decknamen 'Katzbach' erhielt. Etwa 350 Häftlinge wurden, eskortiert von der SS, am Main entlang Richtung Hanau, Gelnhausen, Fulda bis nach Hünfeld getrieben. Für die ausgezehrten Häftlinge war es ein Todesmarsch, denn nur 280 erreichten das Ziel KZ Buchenwald, wo sie weiteres Leiden erwartete. Nur 60 der 1600 Häftlinge der Adlerwerke erlebten das Kriegsende.

Die Gedenkveranstaltung bei uns mit verschiedenen Beiträgen von:

Emil Mangelsdorff
Begrüßung: Horst Koch-Panzner, Vorsitzender des Fördervereins Gedenkstätte KZ-Katzbach in den Adlerwerken
Grußwort: Winfried Becker, Gallus Theater
Grußwort:Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main
Grußwort: Jukub Wawrzyniak, Generalkonsul der Republik Polen
Ansprache: Dr. Andrea Rudorff, Historikerin
Musikalische Begleitung: Emil Mangelsdoff

Wir hoffen, diese Gedenkveranstaltung, die im letzten Jahr pandemiebedingt entfallen musste, diesmal mit Publikum bei uns durchfüren zu können. Falls es nicht möglich ist, wird die Veranstaltung gestreamt.