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Die Zirkulation des Kapitals dargestellt auf einer Rolle Butterbrotpapier

Ausstellung

Kerstin Zollna

»Die Zirkulation des Kapitals dargestellt auf einer Rolle Butterbrotpapier«

Montag, 8.3.10 20.00 frei
Finissage und Führung mit der Künstlerin Sonntag 11.4. 13:00 Uhr

Der Titel ist Programm und wörtlich zu nehmen. Auf einer Rolle Butterbrotpapier, Länge ca. 16 m, die im Kreis, Durchmesser ca. 5 m, in Augenhöhe schwebt, befinden sich die feinziselierten ineinanderübergehenden mehrfarbigen Zeichnungen (Kugelschreiber und Tusche) von Kerstin Zollna, die alle um ein Thema kreisen: das Kapital und seine Auswirkung auf den Menschen. Da die Rolle beidseitig mit Zeichnungen versehen ist, kommen Momente von »Doppelbelichtung« hinzu, die der Transparenz des Butterbrotpapieres zu schulden sind, das die jeweilige »Rückseite« bisweilen durchscheinen läßt. Sie verdeutlichen assoziativ das gleichzeitige Vorhandensein verschiedener dargestellter Aspekte und Ereignisse.

In ihren faszinierend feinen, detailreichen, assoziativen und präzisen Darstellungen erzählt Kerstin Zollna eine Geschichte von Arbeit, Ware und Geld. Ohne strenge Chronologie wird die Geschichte des Kapitals, sein Entstehen, Erstarken, Scheitern, sich erneut gebären usw uns bildhaft vor Augen geführt und dabei gehen wir im Kreis, kommen immer wieder an denselben Punkt, unabhängig davon, ob wir ihn von innen oder außen begehen.

Kerstin Zollna, geboren 1955, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

Die Ausstellung ist geöffnet Mo. - Fr. von 14.00 bis 18.00 Uhr und zu den Theaterveranstaltungen bis 11. April 2010