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Wahre Lügen

Frankfurt Premiere

Helena Marion Scholz

»Wahre Lügen«

von kurzen Nasen und langen Beinen

Samstag, 10.01.09 20.00 Eur 15/11

Der Durchschnittsbürger hat schon dreimal gelogen, bevor der Wecker klingelt. Bis er das Haus verlässt, bringt er es auf sieben - und dann geht es erst richtig los.

Welche Wahrheit ist wann die Richtige und sind Lügen nicht sowieso glaubwürdiger? Sollte man lügen, um glaubwürdig zu sein und ist es nicht einfacher, die Realität an die Gerüchte anzupassen als umgekehrt? Meistens ist es einfacher, denn wer immer nur die Wahrheit sagt, wirkt irgendwann langweilig (ein Politikern eher weniger vertrautes Problem).

Helena Marion Scholz (Gesang) und Steve Nobles (Klavier) geben Einblicke in die Welt des modernen Beziehungsnomadentums, verstricken sich in der skurrilen Welt der Teilzeitsingles und berichten über die Künstlergarderoben der Nation. Wie verändert man einen 10-Tage-Bayern, wenn man auf einer Skihütte ohne Strom festsitzt? Bleibt man als Tuppertunte länger frisch? Wie erträgt man verliebte Paare, und worüber lachen eigentlich Männer? Wie viele Exen passen in eine Stadt, und kann man als multiple Persönlichkeit ein Musical alleine singen?

Es heißt, Künstler zeigen ihr wahres Gesicht nur der Kosmetikerin. Ob die Beiden Antworten finden -- und ob diese Antworten der Wahrheit entsprechen oder ob Sie einfach nur charmant angelogen werden, liegt letztendlich im Auge des Betrachters.

Freuen sie sich einfach auf rasante Texte, spritzige Lieder und romantische Versuchungen, die wahrhaftig gelogen sind. Am Ende ist eines sicher? Sie bereuen nichts! Wer's glaubt, wird selig.

»Ihr Marktwert dürfte nach dieser Produktion erheblich steigen.... Da haben sich zwei profilierte Kleinkünstler gesucht und gefunden: Scholz, die wohl mancher Zuschauer als die weibliche Hälfte von »Duotica« in Erinnerung hat, und Nobles, der seit 1982 in Deutschland lebende Amerikaner, der jahrelang mit den Bonner »Springmäusen« unterwegs war, bilden ein musikalisch ambitioniertes Duo mit erotischem Mehrwert und köstlichem Hintersinn.« (Kölner Stadtanzeiger)

Von und mit: Helena Marion Scholz
am Klavier: Steve Nobles
Regie: Stefan Isermann