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Leeres Geschwätz

Frankfurt Premiere

playground_EAST

»Leeres Geschwätz«

von Zuza Ferenczová und Anton Medovits

Freitag, 23.01.09 20.00 Eur 15/11
Samstag, 24.01.09 20.00 Eur 15/11

»Leeres Geschwätz« ist die Geschichte von Bea und Milos. Über sechs Monate treffen sie sich immer wieder in Betten, Autos und Kneipenklos zum Sex. Danach versuchen sie in komplizierten Gesprächen, sich kennenzulernen, immer auf der Suche nach Nähe aber ständig darauf bedacht, nichts von sich preis zu geben. Zuza Ferenczova und Anton Medovits zeichnen in sorgfältig komponierten Freestyle Dialogen die Gesetzmäßigkeiten der Beziehungsgestaltung und -vermeidung. Ihre Figuren sprechen eine Sprache, die sie von ihrem Alltag entkleidet und in ein lyrisches Geflecht hüllt, aus dem allmählich von lakonischem Witz geprägte Vertrautheit wächst.

Das Stück entstand 2006 im Rahmen einer Abschlussarbeit an der Akademie für Musik und Darstellende Künste in Bratislava. Die Inszenierung kam beim jungen slowakischen Publikum sehr gut an und wurde auf mehrere Festivals eingeladen, unter anderem nach Österreich zum Festival des zeitgenössischen slowakischen Theaters. Im September 2007 erschien »Leeres Geschwätz« auf deutsch in der Zeitschrift »Theater der Zeit«. playground_EAST hat im September 2008 die deutschsprachige Erstaufführung in der Waggonhalle Marburg herausgebracht.

playground_EAST ist eine Gruppe junger Theatermacher aus Marburg, die sich Anfang 2008 zusammengeschlossen haben, um sich mit dem Theater Ost- und Ostmitteleuropas auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt des Interesses stehen Dramen junger Autoren aus Polen, Tschechien, der Slowakei oder Russland. Bei uns hat Franziska Lüdtke, die für Dramaturgie und Regie verantwortlich ist, bereits 2007 das Stück der polnischen Gegenwartsautorin Anna Burzynska (Die meisten Selbstmorde geschehen sonntags) gezeigt.

»Brillantes Debüt von playground_EAST: Das slowakische Theaterstück »Leeres Geschwätz« gerät mit Film und Musik zum Gesamtkunstwerk.« (Oberhessische Presse) »Unter all der Coolness beben zwei einsame Herzen... ein spannender Einblick in eine kalt-heiße Welt.« (Marburger Neue Zeitung)

Von und mit: Antje Kessler und Sven Paul Fürle
Dramaturgie und Regie: Franziska Lüdke
Filmregie, Kamera, Fotos: Hendrik Schneller
Musik: Simon Meriel, Michael Klemm