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Himmlisch!

Ulrich Michael Heissig

Frankfurt Premiere

Irmgard Knef

»Himmlisch!«

Ewigkeit kennt kein Pardon

Donnerstag, 23.10.08 20.00 Eur 15/12
Samstag,    25.10.08 20.00 Eur 15/12
Sonntag,    26.10.08 20.00 Eur 15/12

Nach über zehn Jahren furioser Alterskarriere vollendet Irmgard Knef mit ihrem 4. Programm »Himmlisch!« - »Ewigkeit kennt kein Pardon« ihre vierteilige One-Woman-SoloShow-Tetralogie »Der Ring des Nie-Gelungenen«.

Nach »Ich Irmgard Knef« ( 1999), »Schwesterseelenallein« (2002) und »Die letzte Mohikanerin« (2005) macht sich die rüstige 83jährige Grande Dame des halbseidenen Showbiss (Motto: Lieber Southern Comfort als Nordic-Walking) in »Himmlisch« - »Ewigkeit kennt kein Pardon« nunmehr endgültige Gedanken um ihre langfristige Zukunft und stellt als überzeugte Skeptikerin die Ewigkeitsangebote der Religionen auf den Prüfstand: Wird sie in absehbarer Zeit Halleluja singen - oder kommt sie doch noch mal wieder, z. B. als Ochse oder heilige Kuh? Wie nichtig ist im Nirwana das Nichts?

Für Irmgard eine Situation wie kurz vor den großen Ferien: Da will man ja auch wissen, wohin die Reise geht. Kann man sich eigentlich auch noch nachträglich für die Mitgliedschaft in einem Club entscheiden und sozusagen kurzfristig umbuchen? Und wie sieht in ihrem Fall eine Reiserücktrittsversicherung aus? Vorläufig übt Irmgard sich schon einmal in der Rolle eines Engel wider Willen, der lieber mit Cole Porter oder Burt Bacharach jazzt, swingt und bluest, als brav die Harfe zu zupfen. Und natürlich eckt sie damit im katholischen Himmel genauso an wie im islamischen Paradies.

Geradezu verjüngt berichtet Irmgard aus himmlischer Perspektive mit Berliner Schnauze und Knefschem Esprit von ihren Dies- und Jenseits- Erfahrungen, nimmt ihr Publikum mit auf eine kabarettistische Himmelsreise - und präsentiert Songs mit Ewigkeitsanspruch - höllisch gut.

Die Uraufführung ihres neuen Programms ist am 23. September 2008 im Kom(m)ödchen Düsseldorf. Einen Monat später feiert sie damit in Frankfurt bei uns Premiere! »Ein Triumph für Irmgard Knef!« (Berliner Morgenpost)

»Für alle, die Irmgard Knef noch nie live erlebt haben, sei sicherheitshalber festgehalten: Mit billiger Travestie oder spöttischer Parodie hat diese Figur nichts zu tun. Sie ist vielmehr der schillernde Mittelpunkt einer nostalgischen Hommage mit Großmutterwitz. Ein erstaunliches Kleinkunstwerk: zart moussierendes Amüsement für gehobenste Ansprüche.« (Peter Blau, kabarett.at 25.11.05)

Von und mit: Ulrich M. Heissig
Regie: Thomas Engel

Ulrich Michael Heissig