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Die Weihnachtsgeschichte

Ensemble 9. November (E9N)

»Die Weihnachtsgeschichte«

Musiktheater nach der Erzählung von Charles Dickens

Montag,     3.12.07 -8:30 und 10:30 Eur 5
Dienstag,   4.12.07 -9:00 und 11:00 Eur 5
Donnerstag, 6.12.07 - 9:00 Eur 5
Samstag,    8.12.07 - 15:00 Eur 11/7/ 5
Sonntag,    9.12.07 - 15:00 Eur 11/7/ 5
Sonntag,    16.12.07 - 15:00 Eur 11/7/ 5
Montag,     17.12.07 - 9:00 und 11:00 Eur 5
Dienstag,   18.12.07 - 9:00 und 11:00 Eur 5
Mittwoch,   19.12.07 - 9:00 und 11:00 Eur 5
Donnerstag, 20.12.07 - 9:00 Eur 5
Donnerstag, 20.12.07 - 20:00 Eur 11/7/ 5
Freitag,    21.12.07 - 20:00 Eur 11/7/ 5
Sonntag,    23.12.07 - 15:00 Eur 11/7/ 5
Musiktheater für Kinder und Erwachsene von 6 - 96 Jahren / Dauer circa 70 Minuten
Vormittagsvorstellungen nur mit Voranmeldung

Ebenezer Scrooge, ein skrupelloser Geschäftemacher, verkörpert das Sinnbild für Herzenskälte, Härte und Rücksichtslosigkeit gegen sich und seine Umwelt. In der Nacht vor Weihnachten wird er vom Geist seines verstorbenen, von ihm hochgeschätzten Partners Jacob Marley gemahnt, menschlicher zu handeln. Als er diese Warnung missachtet, verkörpern ihm drei Geister die vergangene, die gegenwärtige und die zukünftige Weihnacht - für den Fall, dass er sich nicht ändert. Für Scrooge beginnt die Reise seiner Wandlung. Es ist zugleich eine Zeitreise, in der ihn die Geister mit intensiven Erinnerungsbildern und Zukunftsvisionen zur Einsicht über das eigene Leben, sowie zur Rückgewinnung der Empfindsamkeit für sich selbst und andere bewegen. Dass es letztlich Scooge selber ist, der zur Selbsterkenntnis gelangt, ist die wesentliche Botschaft Charles Dickens, der des Geizkragens Läuterungsprozess durchaus wohlwollend, phantasievoll und opulent, zugleich aber auch ironisch und mahnend beschreibt.

Diese Erzählung eines Schriftstellers, der sich konsequent sozialkritisch für die Armen seiner Zeit einsetzte, gehört zu den Geschichten, die, obgleich hinlänglich bekannt, immer wieder ihren eindringlichen Zauber ausstrahlen. Originell erzählerisch entfaltet und künstlerisch vielfältig inszeniert, können sie das kreative Potential, die spielerische Phantasie, wie auch die Nachdenklichkeit von Jugendlichen und Kindern anregen.

Das "E9N" Theater ist für seine sinnlich opulenten Inszenierungen mit mannigfaltigem Augen- und Ohrenschmaus bekannt. Die phantasievollen, selbstgestalteten Objekte, farbenfrohen, ungewöhnlichen Kostüme und eine bis in Detail ausgeklügelte Bühnengestaltung mit entsprechendem Lichtdesign korrespondieren mit der eigens komponierten vielschichtigen Musik von Martin Lejeune - Jazzpreisträger der Stadt Frankfurt - die Klänge von der Klassik bis zum Jazz mit der spielerischen Freizügigkeit von Improvisation verbindet. Drei Musiker bespielen zusammen insgesamt 16 Instrumente. Souverän meistern die Schauspieler auch vielfältige Anforderungen außerhalb ihres Metiers, das Spiel mit Objekten, artistische und tänzerische Momente sowie den musikalischen Umgang mit Sprache. So verschwimmen die Grenzen zwischen den einzelnen künstlerischen Disziplinen, die - verstärkt durch die einladende Rhythmisierung des Ganzen in Musik, Gesang, Sprache und Bewegung - zu einem Gesamtkunstwerk zusammenströmen.

Inszenierung: Helen Körte
Mit: Raija Siikavirta, Katrin Schyns, Barbara Schwarz, Fernando Fernandez, Gabriel Spagna
Musik: Martin Lejeune (Musik u. Komposition), Jens Hunstein, Timo Neumann
Bühne, Objekte, Kostüme: Wilfried Fiebig
Zeichnung: Zoltán Aladár Suhajda
Fotos: Sabine Lippert