Banner

Die meisten Selbstmorde geschehen sonntags

Frankfurt Premiere

Theater GegenStand

»Die meisten Selbstmorde geschehen sonntags«

von Anna Burzynska / deutschsprachige Erstaufführung

Donnerstag, 6.9.07 - 20:00 Eur 13/10
Freitag,    7.9.07 - 20:00 Eur 13/10
Samstag,    8.9.07 - 20:00 Eur 13/10

Traumjob, Traumgehalt, Traumauto, Traumwohnung, Traumpaar. Nik und Klara haben sich aus der Provinz, der sie entstammen, herausgeschafft. Was bedeutet da schon das völlige Auspowern durch einen sechzehn Stunden Arbeitstag? Eines Sonntags haben beide frei und damit Zeit - die schwierigste Herausforderung ihres Lebens. Sie reden miteinander und begegnen sich neu.

Hat das Leben außer dem Genuss wohl- und hartverdienter Konsumgüter noch irgend etwas zu bieten? Nik und Klara kommen um die Auseinandersetzung mit dieser Fragestellung einfach nicht mehr herum. Sie gewähren dabei Einblicke sowohl in ihre Beziehungsstruktur als auch in die Über- und Erlebenswelt einer Generation, die das Streben nach Glück mit dem Streben nach Geld verwechselt und darüber vergessen hat, zu leben.

Mit diesem Stück gewann die bekannteste polnische Literaturtheoretikerin und Stückeschreiberin Anna Burzynska 2003 und 2004 Preise bei polnischen Wettbewerben für zeitgenössisches Drama. Die Uraufführung war im September 2003 im Warschauer Teatr Nowy . Seither wurde das Stück in Polen von verschiedenen Gruppen mehrfach gespielt, u.a. im renommierten Teatr Stary in Krakau, und als Fernsehtheaterstück inszeniert. Das Theater GegenStand aus Marburg hat das Stück als deutschsprachige Erstaufführung im Mai in der Waggonhalle herausgebracht und wir haben sie damit zu uns eingeladen.

»Das Stück passt in unsere Zeit wie die Faust aufs Auge « (Oberhessische Presse)

»Inga Berlin und Michael Klemm spielen überzeugend, kraftvoll und mit viel Sinn für die Pointen des gelegentlich tragischen Humors von Anna Burzynskas Stück« (Gießener Allgemeine)

Mit: Inga Berlin, Michael Klemm
Regie, Dramaturgie: Franziska Lüdtke
Bühne: Michael Klemm, Stefanie Hoh
Musik: Andreas Erkel