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Schwesterseelenallein

Irmgard Knef

»Schwesterseelenallein«

ein poetisch-süffisanter Jazz-Chanson-Kabarett-Abend

Freitag, 21.1.2005 20.00 Eur 13/10
Samstag, 22.1.2005 20.00 Eur 13/10


Vor zwei Jahren feierte Ulrich Michael Heissig als Irmgard Knef mit seinem neuen Programm bei uns Frankfurt Premiere und erntete Lobeshymnen bei der Presse. Ende Januar wird ihm nun in Nürnberg der Sonderpreis des Deutschen Kabarett Preises für das Jahr 2004 verliehen: Der Preis »geht an den Berliner Autor, Kabarettisten und Schauspieler Ulrich Michael Heissig für den genialen Kunstgriff, Irmgard Knef - die verleugnete Zwillingsschwester - geschaffen zu haben. Musikalisch und textlich eigenständig, darstellerisch auf den Punkt gebracht, korrespondieren jenseits der Oberfläche Original und Fiktion. Große Kleinkunst!«

Mutig beschreitet Ulrich Michael Heissig in seinem »neuen, rhetorisch brillianten und grotesk-komischen Programm« (FAZ) neue Wege und schöpft als Irmgard Knef dabei aus dem reichen Erfahrungsschatz einer mittlerweile 76-jährigen: Voll lebenshungrigem Elan plaudert und singt Irmgard Knef über ihre Affären und Beinahe-Amouren. Sie erzählt von Abstürzen und Fast-Erfolgen vor dem Hintergrund des Kalten Krieges, der APO und der Loveparade. Nachdenklich betrachtet sie Alter und Einsamkeit und setzt sich schonungslos mit Jugend und Vergänglichkeit auseinander.

Irmgard Knef beweisst in »schwesterseelenallein«, welche Bandbreite in ihr steckt. Sie sieht aus wie die Knef, hat den gleichen schoddrigen Witz ebenso wie deren rauchige Chansonstimme. Und prominent ist sie auch. Es erwartet sie ein höchst vergnüglicher Abend mit der »kleinen Schwester« der unvergessenen Hildegard Knef. Denn Irmgard Knef alias Ulrich Michael Heissig überzeugt mit satirisch-süffisanten Kommentaren, frechen Apercus, lakonischem Witz und der ihr eigenen melancholisch-ironischen Poesie.

»Schwesterseelenallein« ist ein kabarettistischer Liederzyklus, in dem sich Irmgard Knef erneut als Top-Entertainerin zeigt und ihren Ruf als Deutschlands älteste Kleinkunst-Diva festigt.

Von und mit: Ulrich Michael Heissig:
Regie. Thomas Engel: